Kath. Kirchengemeinde St.Germanus Haaren
Die Pfarre St. Germanus gehört neben den Pfarren St.Hubertus in
Verlautenheide, St.Martin in der Feldstraße und St.Elisabeth am
Blücherplatz zum Dekanat Aachen-Nord in der Region Aachen-Stadt
des Bistums Aachen.
Die Pfarren St.Germanus, St.Hubertus und St.Martin bilden die Pastoralgemeinschaft
Aachen-Nord.
Dechant und Pfarrer war seit 1976 Dr.
Herbert Kaefer. Er erhielt 1991 den Aachener Friedenspreis.
Dr. Kaefer ist seit Juli 2003 pensioniert.
| Seit 01.09.2004 ist
Bruder Lukas Jünemann Pfarrer in St. Germanus
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Kirchliche Gremien / Einrichtungen / Gruppierungen:
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GOTTESDIENSTE
in Sankt Germanus |
| Sonntag
11.15
18.00
Donnerstag
17.15
Dienstag
19.00
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Heilige Messe
Abendmesse
Abendmesse im
Seniorenzentrum
Abendmesse |
Kontakt
| Pastoralgemeinschaft Aachen-Nord
Pfarramt Germanusstr.40
52080 Aachen
Tel.: 0241-4136050
FAX: 0241-4136052
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Priesternotruf:
60060 |
Vorsitzender Kirchenvorstand:
Hans Schmitz
Auf der Hüls 42
52080 Aachen
Tel.: 0241-162114 |
Vorsitzender Pfarrgemeinderat:
Michael Kolkenbrock
Auf der Hüls 51
52080 Aachen
Tel.: 0241-163876 |
Pinnwand
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Vormerken
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Wanderungen
14.03.2010
Rohren an der Rur entlang durchs Holderbachtal
weitere Wanderungen
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Geschichte
Haaren gehörte ursprünglich zur Pfarre Würselen und
damit zum "Aachener Reich"
und zwar zu den Orten rechts der Wasserläufe, die im Erzbistum
Köln lagen, während
die links der Wurm gelegene Pfarre Aachen seit je dem Bistum Lüttich
unterstand.
Seit dem 15.
Jh. hatte Haaren ein Hospiz mit zugehöriger Ägidius-Kapelle,
beschrieben in einer Urkunde der Gebrüder van Buyre aus 1461;1474
kam es an die Abtei Kornelimünster und im 16.
Jh. ging es in den Besitz des Deutschen Ordens über;
1616 zerstört.
Mit Unterstützung des Aachener Rates erstrebten die Bewohner Haarens,
wo sich schon Anfang des 16. Jhs. eine namhafte Zahl von Gewerben angesiedelt
hatte, die pfarrliche Selbstständigkeit.
Am 13. Oktober 1623 wurden
ihre Bemühungen mit Erfolg gekrönt: Die Germanuskapelle wurde
von der Mutterpfarre getrennt und zur Pfarrkirche erhoben; erster Pfarrer
Johannes Noppeney aus Würselen
(1623-1629). Kollator war der Erzpriester von Aachen, dem Pfarrer von
Wür-selen stand die Investitur zu.
1780 wurde Verlautenheide
St. Hubert von Haaren abgepfarrt. 1804
kam die Pfarre vom Landdekanat Jülich des alten
Erzbistums Köln zum Kanton Burtscheid des neuen Bistums Aachen.
Im mit neuen Grenzen wiedererrichteten Erzbistum Köln erhielt 1827
der Kanton den Namen Dekanat.
Von diesem Dekanat, das 1900 in
Dekanat Kornelimünster umbenannt wurde - Burtscheid war inzwischen
Stadtteil von Aachen geworden -, trennte man das neue Dekanat Herzogenrath
ab, zu dem nun unsere Pfarre bis 1951
gehörte; von da an bis 1973
zum Dekanat Würselen.
Seit 1977 besteht die
Pastoralgemeinschaft St. Germanus, St. Hubert und St. Martin.
An Stelle der ersten Kapelle wurde 1704
ein einschiffiger Bruchsteinbau gesetzt. Im 19.
Jh. war diese Kirche zu klein für die stark angewachsene
Zahl der Pfarrgenossen. Heinrich van Kann entwarf den Plan für
einen Neubau, zu dem am 11. Mai 1890 der
Grundstein gelegt wurde.
Am 3. Mai 1892 war die
feierliche Kirchweihe. Danach wurde die alte Kirche abgerissen; die
Fenster dieser Kirche wurden dem Suermondt- Museum der Stadt Aachen
übergeben, die Glocken aus 1357 und 1384 dem Kölner Diözesanmuseum.
Am 8. Oktober 1944 wurde
die Kirche ein Opfer des Krieges, nur die Umfassungs-mauern blieben
erhalten. Weihnachten 1948 konnte die Kirche wieder benutzt werden;
die Leitung der Herrichtung hatte Architekt Paul Stollmann. Der Wiederaufbau
unter Leitung von Willy und Karl-Heinz Romme wurde 1952/53
durchgeführt. Altarweihe 17.
Juni 1962. 1975 wurde eine neue Sakristei gebaut. Grundlegend
renoviert wurde die Kirche 1980,
Architekt Matthias Kleuters.